Chossewitz - das kleine Dörfchen am See.
Chossewitz_Schild

Chossewitz ist ein beschauliches Dorf, inmitten einer nahezu unberührten Landschaft. Es ist in einem der schönsten Bachtäler Deutschlands gelegen, dem Naturpark Schlaubetal.
Dieser Naturpark liegt im ostbrandenburgischen Heide- und Seengebiet und entstand im Brandenburger Stadium der Weichseleiszeit vor etwa 12.000 Jahren. Kennzeichnend für das Schaubetal ist die Reichhaltigkeit an eiszeitlich geprägten Seen und Seenketten in bis zu 30 Meter tiefen Schluchten.

Diese werden durch die Schlaube miteinander verbunden. Die landschaftsprägenden Elemente sind die Schmelzwasserrinnensysteme der Schlaube, Ölse und Demnitz und die großen Sanderflächen der Reicherskreuzer Heide. Die Flora und Fauna des Naturparks hat eine hohe Bedeutung für ganz Brandenburg. Im Naturpark Schlaubetal sind 227 Quadratkilometer der Niederlausitz unter besonderen Schutz gestellt. Mehr als zwei Drittel des Naturparks sind von Wald bedeckt. Weit über 1.100 Pflanzenarten und fast 200 Vogelarten finden aufgrund der Vielgestaltigkeit der Landschaft geeignete Lebensräume.
13 Orchideenarten und 700 verschiedene Schmetterlinge findet man im Naturpark. Fischotter, Eisvogel, Schwarzstorch, Uhu, Wiedehopf und Smaragdeidechse leben hier.

Das Oelsetal mit seinen Mühlen und dem Radweg als ein weiteres grünes und erholsames Bachtal, ist gleich neben dem Schlaubetal gelegen.
Der Besucher kann die Ruhe und die landschaftliche Schönheit des Schlaube- und Ölsetales auf über 70 km Wander- und rund 190 km Radwegen genießen und es ist auch für Reiter ein lohnendes Revier.

"Auch Dörfer und Städte, Kirchen und stille Winkel, alte Eichen und Feldraine sind Dinge, die irgendwie zu uns gehören, und wenn wir sie nicht nur hinnehmen, sondern genau wahrnehmen, nicht nur wissen wie sie sind, sondern auch wie sie wurden, wissen wir auch mehr über uns selbst", schreibt der Schriftsteller und Wanderer durch die Mark Günter de Bryun.